Ayuveda Abyanga

Ayurveda-Abyanga

Ayurvedische Grundmassage

Diese Massageform ist eine der wichtigsten Therapien aus dem altindischen ayurvedische – medizinischen Erfahrungsschatz und bedeutet wörtlich „Salbung“.

Ayurveda ist eine altindische Medizinlehre, welche auf 1800 v. Chr. zurückgeht. Das ayurvedische Wissen vom ganzheitlichen Lebenhat verschiedene Wurzeln in unserer Kultur geschlagen; ganz besonders aber die „Ayurvedische Massage“.

Eines der Hauptelemente dieser Massage ist das sensitive Spüren für das „So-Sein“ der Person, die zur Massage kommt: Welche Eigenschaften bringt die Person mit in die Massage? Ist da eher Ruhe oder Stress zu spüren, Kälte oder Wärme, Schwere oder Leichtigkeit, Trockenheit oder Öliges, Weiches oder Raues….. Die Beschreibung der elementaren Eigenschaften könnte sich ergiebig fortsetzen.

Neber der Wahl des passenden Öles hat auch die Druckstärke eine Entsprechung zu den elementaren Eigenschaften der Person: Dünnhäutige Menschen vertragen wenig Druck und brauchen oft „etwas Struktur“ durch die Massagelinien (bei zuviel Vata – Raum und Luft). Personen, die innerlich sehr aktiv sind und unter Druck stehen, benötigen oft etwas Zeit um abschalten zu können und um das Genießen zuzulassen; sie schätzen das Gefühl der „Kompetenz“ in der Massage, klare und sichere Vorstellungen für den Massageverlauf (bei zuviel Pitta – Feuer und Wasser). Gut genährte Personen, die innerlich viel Zeit und Ruhe haben, bringen oft Schwere mit und lieben das Anregende, kreative Element in der Massage, das Struktur-Auflösende und In-Schwung-Bringende; oft mögen diese guten Druck (bei zuviel Kapha – Wasser und Erde).

Auf diese Weise versucht die massierende Person die überbetonten elementaren Eigenschaften auszugleichen, ihnen gegenzusteuern und sie zu harmonisieren: bei einer Wellness-Massage eher intuitiv. Dieser Teil der ayurvedischen Massage geht mit seinem Energiemodell von den fünf Elementen, den Doshas „Vata”, „Pitta” und „Kapha“ sowie den 20 Gunas (Eigenschaften), den sieben Dhatus (Gewebeformen) und dem Stoffwechselprinzip „Agni“ auf den traditionellen Ayurveda und den Ayurveda-Arzt „Caraka“ (ca. 1. Jhd. v. Chr.) zurück.

Durch das Abhyanga wird der Hautstoffwechsel angeregt, es kommt zur vermehrten Abstoßung abgestorbener Zellen und zur Ausscheidung von Körpergiften.
Die Haut wird  gestärkt, gut durchblutet und genährt und somit stabilisiert und geschützt, so dass Giftstoffe nicht mehr so leicht in den Körper eindringen können.
Zudem werden die Funktionen der inneren Organe über die Reflexzonen in der Haut (sog. Head´sche Zonen) ausgeglichen und die Hormonproduktion angeregt.

Durch die intensive Massage wird die Durchblutung der tieferenGewebeschichten ebenfalls stark angeregt so dass abgelagerte Gifte und Schlackenstoffe über das Blut- und Lymphsystem abtransportiert werden können und wieder Raum für frisches sauerstoff- und nährstoffreiches Blut und die Lymphe geschaffen wird.
Verspannungen in Muskeln, Sehnen und Blutgefäßen können gelöst werden, womit oft eine Schmerzlinderung einhergeht.

Die ayurvedische Ganzkörperölmassage bewährt sich besonders bei Erschöpfungszuständen, Müdigkeit, nachlassender Leistungsfähigkeit und Abwehrschwäche. Sie hilft häufig bei Schlafstörungen und Nervosität und verwöhnt natürlich auch die Haut.

Bei der ayurvedischen Grundmassage verwende ich Sesamöl, das eher den „wärmenden“ Ölen zugerechnet wird, sich aber sehr gut zum Ausgleich aller drei Doshas eignet.

Die Massage wird mit einem Kurkuma – Peeling beendet, das eine energiespendende und reinigende Wirkung hat und zudem die Haut von abgestorbenen Hautzellen befreit uns sie durchblutet.

Preis: 1 Stunde  60 €